SoftWert
Software-Lösungen aus der Wissenschaft systematisch und sicher erschließen
In der Wissenschaft entwickelte Software bietet einen Mehrwert für den Einsatz außerhalb des eigenen Forschungsinstitutes aber auch für die Industrie. In dem BMBF-finanzierten Projekt „SoftWert - Methodenbaukasten zur Verwertung von wissenschaftlicher Software“ erarbeitet DESY gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum DZNE, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität des Saarlandes einen Methodenbaukasten für den Transfer wissenschaftlicher Software.

Entwicklung eines Methodenbaukastens zur Verwertung von Wissenschaftlicher Software
Die Entwicklung von Software-Lösungen in der Forschung gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung. In der Wissenschaft entwickelte Software bietet dabei jedoch nicht nur einen Mehrwert für die eigene Forschungsinstitution, sondern auch für den Einsatz außerhalb dieser. Allerdings ist oftmals die Verbreitung und Nutzung an verschiedenste rechtliche und ethische Vorgaben geknüpft, welches den Transfer erheblich erschwert. Viel Potential aus entwickelter Software geht damit verloren und kann nicht ausreichend ausgeschöpft werden.
Vor diesem Hintergrund wurde das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „SoftWert - Methodenbaukasten zur Verwertung von wissenschaftlicher Software“ ins Leben gerufen. DESY erarbeitet in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität des Saarlandes einen Methodenbaukasten für den Transfer wissenschaftlicher Software aus der Grundlagenforschung in andere Forschungszentren und Anwendungsbereiche innerhalb der Forschung, aber auch hin zur Industrie.
Um den Transfer von wissenschaftlicher Software zu vereinfachen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch den Dschungel an Vorgaben zu leiten, denen sie immer häufiger ausgesetzt sind (u.a. in Form von Lizenzgesetzen, Open Source Lizenzen und deren Kompatibilität, Software-Patentierungen), sollen im Rahmen des Projektes Methoden, Leitfäden und Strategien für Softwareentwickler und Transferbeauftragte geschaffen werden. Neue Softwarelösungen sollen von den Entwicklern in der Forschung von Beginn an systematisch und im Einklang mit den notwendigen rechtlichen Vorgaben entwickelt werden.

Partner
DZNE
(Foto: DZNE / Joachim Küffner)
GFZ
(Foto: GFZ)
Universität des Saarlandes
(Bild: Universität des Saarlandes / Oliver Dietze)

Mehr Infos zu SoftWert
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