Projektstart

SoftWert

Software-Lösungen aus der Wissenschaft sicher und strategisch nutzen

In dem BMBF-finanzierten Projekt „SoftWert - Methodenbaukasten zur Verwertung von wissenschaftlicher Software“ erarbeitet DESY, gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum DZNE, dem Leibniz-Institut PIK und der Universität des Saarlandes, einen Methodenbaukasten für den Transfer wissenschaftlicher Software. Im Fokus steht der Transfer von Software-Lösungen aus der Grundlagenforschung in weitere Forschungszentren und Anwendungsbereiche innerhalb der Forschung, aber auch hin zu Industrieanwendungen.

Oftmals ist die Verbreitung und Nutzung dieser Software an verschiedenste rechtliche und ethische Vorgaben geknüpft. Für diesen Dschungel an Vorgaben (u.a. Lizenzgesetze, Open Source Lizenzen und Kompatibilität, Software-Patentierung) wird im Rahmen des Projektes „SoftWert“ ein Methodenbaukasten entwickelt werden, der Leitfäden und Strategien für Softwareentwickler und Transferbeauftragten enthält. Neue Softwarelösungen können dann von den Entwicklern in der Forschung von Anfang an im Einklang mit den notwendigen rechtlichen Vorgaben entwickelt werden, so dass die innovativen Lösungen schnellstmöglich, von anderen Forschungsbereichen oder der Industrie sicher genutzt werden können. Software im Bereich der komplexvernetzten Systeme oder der künstlichen Intelligenz (KI) sollen somit beispielsweise im Rahmen der Pandemievorsorge oder Arzneimittelforschung schneller und zuverlässiger der weiteren Forschung zur Verfügung gestellt oder in die industrielle Anwendung überführt werden.

veröffentlicht

  • 10.11.2020

Pressekontakt

  • innovation@desy.de